Von der Uni ins Unternehmen – Die Entwicklung von Werkstudierenden zu festen Mitarbeiter*innen

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Werkstudierende sind bei uns in der tech@spree sehr geschätzt, sie übernehmen Verantwortung und werden auf Augenhöhe in die Projekte eingebunden. Sehr oft funktioniert die Zusammenarbeit so gut, dass sie auch nach Ende des jeweiligen Studiums weitergeführt wird, weil weder wir, noch die Werkstudierenden sich trennen wollen. In solchen Fällen gibt es meist ein offizielles Bewerbungsgespräch für die neue Position und natürlich einen neuen Vertrag. Der Prozess kann parallel zum Studierendenjob passieren, sodass ein nahtloser Übergang von einem Beschäftigungsverhältnis ins andere stattfindet, oder es wird eine Pause eingelegt. Wie anders die neue Position dann tatsächlich ist, kann sehr unterschiedlich sein. Manchmal arbeiten die ehemaligen Studierenden an genau der gleichen Stelle wie vorher weiter, manchmal verändert sich die Tätigkeit inhaltlich.

Dass Werkstudierende so oft übernommen werden, ist begründet, zahlreiche Vorteile sprechen dafür. Einer der größten ist das bereits bestehende ein Vertrauensverhältnis, das immer eine gewisse Zeit zum Entstehen braucht. Beide Seiten kenne sich gegenseitig schon und wissen, wie sie harmonieren. Die Mitarbeiter*in ist z. B. schon im Bilde über die Abläufe, die Kolleg*innen und die Kultur im Unternehmen, ebenso wie über die genutzte Soft- und Hardware, die Proggrammiersprachen und ggfs. über das konkrete Projekt. Von Unternehmensseite können im Gegenzug die Fähigkeiten und die Persönlichkeit der Mitarbeitenden schon sehr genau eingeschätzt werden.

Lena war schon Praktikantin bei der tech@spree und hat hier ihre Masterarbeit zum Thema Gamification in Digitalen Gesundheitsanwendungen geschrieben. Seit einigen Monaten ist sie nun mit dem Studium fertig und als feste Mitarbeiterin angestellt. Wie hat sie diesen Wechsel erlebt?

Wie groß war die Veränderung durch das neue Beschäftigungsverhältnis für dich?

Bis jetzt hat sich noch nicht so viel verändert. Meine Tätigkeit ist jetzt inhaltlich zwar komplett anders, ich mache jetzt nämlich Qualitätsmanagement, das war neu für mich. Trotzdem fühlt es sich nach nicht so viel Neuem an, weil ich auch vorher schon immer ins Büro gekommen bin und die Kolleg*innen schon lange kenne. Ich kannte mich mit allem schon halbwegs aus, also z. B. mit Confluence, Jira, Mac etc., deshalb gab es keine Schwierigkeiten bei dem Wechsel. Dadurch, dass ich alle Leute schon kannte und wusste, wie die Kolleg*innen drauf sind, war dieses Socializing, was man am Anfang in einer neuen Firma machen muss, schon vorbei. Auch z. B. mit Assistenz und Geschäftsführung kannten wir uns schon gegenseitig, deshalb war es sehr angenehm weiterzumachen. Der menschliche Aspekt war mir also am wichtigsten, deshalb ist nicht so in Gewicht gefallen, dass Qualitätsmanagement für mich neu war.

Ich war auch sehr glücklich über das Angebot, übernommen zu werden. Ich kannte die tech@spree ursprünglich aus einem Praktikum und bin dann Werkstudentin geworden, um Erfahrungen während des Studiums zu sammeln. Dann weiß man, was aus dem Studium einem Spaß macht und wohin man sich weiterentwickeln möchte. Als Werkstudentin habe ich dann wegen Elternzeit gekündigt und bin später zur Masterarbeit wieder gekommen. Ich war damals von der Reaktion positiv überrascht und fand gut, dass das so unkompliziert geklappt hat. Und dann hatte ich natürlich die Hoffnung, dass es nach der Masterarbeit noch weitergeht, was dann ja in Erfüllung gegangen ist.

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